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Die Ortsgemeinde

Hockweiler, die kleinste Gemeinde der Verbandsgemeinde Trier-Land, hat ca. 200 Einwohner und liegt auf 400m Höhe am südlichen Stadtrand von Trier. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 975, als Bischof Mangerich Irsch, "Hockweiler" und Korlingen dem Kloster St.Martin überschrieb. Aber Zeugnisse römischer Besiedlung an mehreren Stellen der Gemarkung beweisen, dass der Ort schon im 3. und 4. Jahrhundert existierte und somit sehr viel älter ist. In einer Urkunde aus dem Jahre 1609 wird bereits auf eine Kapelle im Ort hingewiesen, die aber wohl ohne große Bedeutung war, lediglich zwei Messen im Jahr wurden dort gelesen. Infolge der Wirren des 30-jährigen Krieges wurde nicht nur die Kapelle zerstört und der Altar um 1656 entweiht, sondern auch die Geißel der Menschheit - die Pest - wütete so verheerend, dass der Ort fast ganz entvölkert war. Erst 1887/88 wurde an der gleichen Stelle die heutige unter Denkmalschutz stehende Marienkapelle errichtet.

Der Ort war bis vor 30 Jahren überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Getreide- und Kartoffelanbau, Viehzucht und sogar Weinbau waren die Erwerbsquellen der Einwohner. Eine vorübergehende Verbesserung der wirtschaftlichen Situation brachte um die Jahrhundertwende ( 1880 bis 1904 ) der Erzbergbau. Bis zu 300 Bergleute aus der ganzen Umgebung schürften hier Zinn, Zink und Eisenerze zutage. Mehrere Stollen und Schutthalden geben heute noch Zeugnis von dieser Epoche. Durch den Abbau von "Diabas" einem Basaltgestein, in den Jahren 1958 bis 1974 entstand am westlichen Ortsrand von Hockweiler ein 10m tiefer See mit bis zu 70m hohen Steilwänden, der so genannte "Silbersee".

Hockweiler ist heute eine beliebte Wohngemeinde, die stetig wächst.

 

Verbandsgemeinde Trier-Land, Gartenfeldstraße 12, 54295 Trier | rathaus@trier-land.de